Du studierst an einer Hochschule bzw. einer Universität und bist mit deinem gewählten Studiengang nicht mehr glücklich und weißt nicht wie es weiter gehen soll? Ich gebe dir Tipps, wie du jetzt vorgehen solltest.

Gründe für einen Studienabbruch

Es gibt viele Gründe sein Studium abzubrechen. Viele Studenten merken nach einiger Zeit, dass das gewählte Studium ihnen einfach keinen Spaß mehr macht und sie deshalb große Probleme haben sich weiter zu motivieren, um nicht komplett den Anschluss zu verpassen.

Viele Studenten machen sich auch aufgrund Ihrer schlechten Noten Gedanken, ob ihr Studiengang das richtige für sie ist. Hier ist es aber wichtig zu differenzieren. Schlechte Noten sollten meiner Meinung nach kein Grund sein, dass Studium vorzeitig abzubrechen. Dein kommender Arbeitgeber schaut auf mehr Faktoren als auf deinen Notendurchschnitt.

Bei Studiengängen, die sehr zeitaufwändig sind ist auch die fehlende Freizeit ein häufiger Grund für einen Studienabbruch. Sofern man an seinem Studium jedoch Spaß hat sollte man sich je nach Höhe des Semesters überlegen, ob man sein Studium tatsächlich abbrechen will oder ob man sich nicht noch ein paar Monate bzw. Wochen zusammenreißt und die fehlende Freizeit nach dem Studium nachholt.

Wenn du dein Studium abbrichst solltest du dir überlegen, wie du nun weiter machen willst. Hier stehen dir natürlich alle Möglichkeiten offen.

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Wie sinnvoll ist ein Wechsel des Studiengangs für mich?

Wenn du prinzipiell Spaß am Studieren hast und du mit dem Leben an der Universität gut zurechtkommst, kann ein Studium in eine andere Richtung vielleicht durchaus interessant für dich ein. Hier findest du eine Übersicht aller deutschen Universitäten und Hochschulen mit allen Studiengängen, die diese anbieten.

Sofern dein neuer Studiengang ähnlich zu deinem alten ist, kannst du dir natürlich schon geschriebene Prüfungen anrechnen lassen, um keine Prüfung doppelt zu schreiben.

Was mache ich, wenn ich meinen Master abbreche?

Einige Studenten merken während ihres Masterstudiums das studieren doch nicht mehr das richtige für sie ist. Ein Wechsel in die Arbeitswelt stellt hier natürlich gar kein Problem dar. Viele Arbeitgeber freuen sich auf explizit über Studenten mit einen Bachelorabschluss, da man diese teils besser einsetzen kann, weil sie sich noch nicht weiter spezialisiert haben.

Ausbildung anstatt Studium

Manche Studenten merken erst nach einigen Semestern das die theoretische Ausbildung an einer Hochschule oder einer Universität nichts für sie ist. Für diese Personen ist eine Ausbildung eine gute Alternative. Allein 2018 blieben knapp 60 000 ausgeschriebene Ausbildungsstellen unbesetzt. Es ist also auch garantiert für dich etwas dabei. Hier findest du aktuell ausgeschriebene Ausbildungsstellen.

Du hast gemerkt das Studieren dir nicht mehr so liegt und möchtest nun eine Ausbildung beginnen, weißt aber noch nicht genau in welche Richtung? Dann eignet sich ein Praktikum perfekt für dich. In einem ein- bis zweiwöchigen Praktikum lässt sich gut herausfinden, ob du die/der richtige für den Job bist. Viele Schüler und Studienabbrecher werden bei guten Verhalten auch direkt übernommen oder haben höhere Chancen bei anderen Arbeitgebern einzusteigen, da sie schon Erfahrungen in diese Richtung sammeln konnten.

Ein Studienabbruch ist kein Weltuntergang. Es gibt genug andere Wege, die man einschlagen kann und es führt nicht nur ein Weg zum Ziel. Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem weiteren Berufsweg!

Du willst dich für eine Ausbildungsstelle oder ähnliches bewerben und bist und weißt nicht, wie dein Lebenslauf aufgebaut werden muss? Hier erkläre ich es dir.